Author Archives: manuka

Weihnachtsgrüße und Buchtipps

Licht, wo eine Lichtung sich öffnet und alles An- und Abwesende erscheinen kann. (Monika Minder)  Guten Tag, wie jedes Jahr möchte ich auf diesem Weg einen schönen Restadvent, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Nachstehend finden Sie wieder zwei Buchtipps und eine Filmempfehlung: Unterhaltsames und Interessantes zum Selbstlesen, Selbstschauen oder Verschenken. Ausgehend von über 3600 zeitgenössischen

Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat im Jahr 2018 erstmalig das audit berufundfamilie durchlaufen. Unterstützt und begleitet wurde sie über den gesamten Zeitraum von Frau Dr. Elisabeth Mantl, die sich in ihrer sehr klugen und inspirierenden Art auf die Besonderheiten ihrer Kunden einstellt.

Dr. Angelika Schade
Generalsekretärin der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Dr. Ulrike Stöwer
Projektmitarbeiterin Zukunftsstrategie, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

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Lesetipps für die Sommerpause

Guten Tag, Für die anstehende Sommerpause haben wir für Sie noch ein paar Buchtipps zusammengestellt. Wir starten mit einem Buch, das an neun Beispielen erläutert, welche Vorstellungen werdende Eltern vom Leben mit Kind, der partnerschaftlichen Arbeitsteilung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben und wie sie die Realität erleben. Wir fahren fort mit einem Buch, das nachvollziehbar macht, wie

Ortsflexibles Arbeiten in der Sozialwirtschaft?

Die Möglichkeiten des ortsflexiblen Arbeitens in der Sozialwirtschaft sind großteils auf die Verwaltungsbereiche und auf Führungsebenen beschränkt. Die Hürden, Beschäftigten die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Arbeit auch an einem anderen Ort als der eigentlichen Arbeitsstätte zu verrichten, sind hoch. Sie sind organisatorischer, kultureller und wertebezogener Natur. Der Dienst am Menschen und Ortsflexibilität in der Arbeitsleistung scheinen sich auszuschließen. Noch ist

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Leibniz Universität Hannover

Das audit berufundfamilie ist seit 2008 für die Gleichstellungsarbeit der Leibniz Universität Hannover ein Garant für den kontinuierlichen Ausbau familiengerechter Maßnahmen und somit für eine familienfreundliche Hochschulkultur.

Helga Gotzmann
Gleichstellungsbeauftragte
Hochschulbüro für ChancenVielfalt
Leibniz Universität Hannover

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Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle

Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle und Dienstplangestaltung spielen im Arbeitsalltag eine wachsende Rolle. Für die Caritas führte Elisabeth Mantl zu diesem Themenbereich im Mai 2018 eine mehrtägige  Fortbildung durch, die auf Geschlecht, Alter und Lebenslage fokussiert. Im Rahmen des ESF-Projekts „Geschlecht. Gerecht gewinnt. Förderung einer geschlechtergerechten Organisationskultur in der Caritas“ spielen vereinbarkeitsorientierter Arbeits(zeit)modelle eine zentrale Rolle. Gerade für Unternehmen in der Sozialwirtschaft ist

Neues zu Beruf und Pflege/Demenz

Guten Tag, die Nachfrage nach guten betrieblichen Lösungsansätzen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist ungebrochen hoch, und auch die Forschung bringt laufend neue Erkenntnisse. Diese haben wir für Sie zusammengestellt – sozusagen als Update zu unserem Themenjournal vom letzten Jahr. Neben weiteren Hintergrundinformationen finden Sie ein neues Best-Practice-Beispiel betrieblicher Unterstützung. Unser Streiflicht gibt persönliche Einblicke in den Alltag eines

Expertininterview mit Dr. Mantl

Dr. Elisabeth Mantl unterstützt das durch die EU geförderte Horizon-2020 Forschungsprojekt „ENLIGHTEN“ an der Copenhagen Business School. Sie gab hierfür am 20. Februar 2018 ein Fachinterview zu Fakten und Erfahrungen zum demografischen Wandel im deutschen Raum. Gegenstand des Forschungsprojekts ist das Thema „Corporate Strategies in Confronting Demographic Change“. Die Wissenschaftler*­innen führen in diesem Zusammenhang eine vergleichende Untersuchung des japanischen und deutschen

Student*in gesucht

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 1.2.2018 für das Kompetenzbüro für Familie, Demografie und Gleichstellung eine*n engagierte*n Student*in. Folgendes sollten Sie mitbringen: Freude am Lesen, Auswerten und Verfassen von Texten unterschiedlichster Art Offenheit für Kundenkontaktpflege in Form von persönlichen Telefonaten, Mailings und Plattformen (Xing, Linkedin) Geschick für kleinere Recherchearbeiten Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten Sicherheit in Wort und Schrift sein

Buchtipps und Weihnachtsgrüße

Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, der aus dem Leben überall da hervorbricht, wo die Ewigkeit die Zeit berührt. (Friedrich Schiller) Guten Tag, wie jedes Jahr möchte ich auf diesem Weg einen schönen Restadvent, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Nachstehend finden Sie wieder drei Buchtipps, Unterhaltsames und Interessantes zum selbst lesen oder

Methode

Unsere Weiterbildungen sind den Prinzipien moderner Erwachsenenbildung und Personalentwicklung verpflichtet. Lebenslanges Lernen Der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“ ist völlig überholt und durch Wissenschaft und Praxis ad absurdum geführt. Lebenslanges Lernen ist eine Tatsache. Jeden Tag sammeln Sie Informationen und verarbeiten diese. Wir geben Ihnen dazu die passende Struktur. Teilnehmendenzentriert Die Teilnehmenden stehen im Zentrum unserer

Drittes Geschlecht ist jetzt Gesetz

Die bisherige „männlich oder weiblich“-Regelung im Personenstandsrecht ist verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt, urteilte heute das Bundesverfassungsgericht: Die Regelungen des Personenstandsrechts sind mit den grundgesetzlichen Anforderungen insoweit nicht vereinbar, als § 22 Abs. 3 Personenstandsgesetz (PStG) neben dem Eintrag „weiblich“ oder „männlich“ keine dritte Möglichkeit bietet, ein Geschlecht positiv eintragen zu lassen. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem

Partnerschaftliche Arbeitsteilung

Guten Tag, partnerschaftliche Arbeitsteilung ist das aktuelle Schlagwort der deutschen Familienpolitik. Zu diesem Thema haben wir verschiedene Studien für Sie ausgewertet. Sie erfahren in diesem Journal mehr über Ent­scheidungs­findungs­prozesse und Präferenzen der Beschäftigten sowie über den Beitrag von Arbeitgeber*innen für die Verwirklichung einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung. Wir stellen Maßnahmen und Haltungen vor, die besonders unterstützende Arbeitgeber*innen auszeichnen. Bestimmen Sie doch mithilfe

Online-Test für Organisationen

Ausgehend von der Studie von Bernhardt/Hipp/Allmendinger über die betriebliche Förderung einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung* haben wir für Sie einen kleinen Selbsttest entworfen. Die Autorinnen haben die von ihnen untersuchten Organisationen nach der Intensität, mit der sie eine partnerschaftliche Arbeitsteilung unterstützen, in fünf Typen klassifiziert. Unser Selbsttest mit 17 Fragen gibt Ihnen Aufschluss, in welche Kategorie sich Ihre Organisation vermutlich einordnet. Der

Online-Test für Organisationen

Übersicht Organisationstypen

Ausgehend von der Studie von Bernhardt/Hipp/Allmendinger über die betriebliche Förderung einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung haben wir für Sie einen kleinen Selbsttest entworfen. Die Autorinnen haben die von ihnen untersuchten Organisationen nach der Intensität, mit der sie eine partnerschaftliche Arbeitsteilung unterstützen, in fünf Typen klassifiziert. Unser Selbsttest mit seinen zwölf Fragen gibt Ihnen Aufschluss, in welche Kategorie sich Ihre Organisation vermutlich einordnet.

Beruf und Pflege – Trends und Empfehlungen

Guten Tag, Mit dem Pflegestärkungsgesetz II sind wichtige Reformen zur Entlastung pflegender Angehöriger auf den Weg gebracht worden. Dies war Anlass für mich, das erste Journal 2017 dem Thema Beruf und Pflege zu widmen. So finden Sie in diesem Journal das Wichtigste zum neuen Pflegestärkungsgesetz, aktuelle Hintergrundinformationen zur Situation pflegender Erwerbstätiger, Empfehlungen für betriebliche Unterstützungsmaßnahmen, ein Best-Practice-Beispiel sowie einen Buchtipp

Weihnachtsgrüße und Buchtipps

Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen. (Giuseppe Mazzini) Guten Tag, die kommenden Feiertage versprechen Zeiten der Ruhe und Entspannung. Für alle, die sich gern auch mal mit einem Buch zurückziehen, habe ich drei Leseempfehlungen ausgewählt – oder vielleicht brauchen Sie ja noch eine Geschenkidee? Der erste Buchtipp ist ein Frauenporträt, das als Graphic Novel veröffentlicht wurde. Das zweite Buch

Geschlechter-/queergerechte Sprache

Guten Tag, dieses Journal befasst sich mit den Hintergründen und Möglichkeiten eines antidiskriminierenden Sprachhandelns. Hierzu habe ich für Sie die theoretische Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Sprache und Geschlecht im historischen Kontext nachgezeichnet und Empfehlungen und Begründungen geschlechter-/queersensiblen Schreibens und Sprechens in einem Leitfaden zusammengestellt. Darüber hinausgehende Möglichkeiten, betrieblicherseits einen respektvollen Umgang mit der Vielfalt geschlechtlicher Orientierung zu fördern, sind

Antidiskriminierendes Sprachhandeln

Mitarbeiter/-innen, MitarbeiterInnen, Mitarbeiter(innen), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeitende. Viele Varianten sind in den letzten Jahren entstanden, um Frauen sprachlich sichtbar zu machen und gezielt anzusprechen. Wenn auch noch lange nicht allgemein akzeptiert, findet geschlechtergerechtes Sprechen und Schreiben wachsenden Zuspruch. Zeitgleich schärfte sich der Blick für die sprachliche Ausgrenzung derer, die sich weder als Frauen noch als Männer kategorisieren. Zur Vision einer

Forschungen zu Sprache und Geschlecht
Von den Anfängen bis heute

Kritik an der Maskulinität der deutschen Sprache wurde im großen Stil erstmals in den 70er Jahren formuliert. Die Debatte um die Geschlechtergerechtigkeit von Sprache ging einher mit neuen sprachphilosophischen Strömungen und einer feministisch geprägten Anfrage wissenschaftlicher Diskurse.[1]    1.   Die Anfänge: Männersprache und unsichtbare Frauen In den 70er Jahren wandten sich Sprachphilosph_innen erstmals in großem Umfang der Logik von Personen-

Hey Kollegin, bist du schwul oder was?

Der Mikrozensus weist für 2014 rund 87.000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften aus. Der entsprechende Schätzwert geht von deutschlandweit etwa 230.000 aus. Fast die Hälfte davon sind Frauen. [1] Eine davon ist Anja H. (Name geändert). Die knapp 50-jährige arbeitet in einer Sozialeinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie lebt seit mehr als zehn Jahren mit ihrer Partnerin zusammen. In den ersten Jahren

Vereinbarkeit für Führungskräfte

Die Nachfrage von Führungskräften nach flexiblen Arbeits- und Vereinbarkeitsmodellen wächst. Besonders groß ist die Nachfrage nach Vertrauensarbeitszeit und Telearbeit bzw. alternativen Formen mobilen Arbeitens. Schon heute nutzen zwei Drittel aller Führungskräfte flexible Arbeitszeitmodelle, zwei Fünftel erledigen einen Teil ihrer Arbeit im Homeoffice. Besonders weibliche Führungskräfte wünschen sich jenseits dessen, ihre Arbeitszeit aus familiären Gründen reduzieren zu können. Dabei geht der

Alleinerziehende weiter unter Druck

Die Situation Alleinerziehender und ihrer Kinder bleibt im wissenschaftlichen Fokus. Nach 2014 hat die Bertelsmann Stiftung Anfang Juli eine neue Studie zur finanziellen Lage Alleinerziehender veröffentlicht. Wirkliche Verbesserungen können die Verfasserinnen der Studie trotz einiger Reformschritte nicht feststellen. Gleichzeitig ist die Zahl der Kinder, die in dieser Familienform aufwachsen, auf 2,3 Millionen angestiegen. Nach wie vor sind Alleinerziehende sowohl wirtschaftlich

Berlin – Stadt der Frauen

Allen, die der Sommerurlaub nach Berlin verschlägt, sei die Ausstellung „Berlin – Stadt der Frauen“ empfohlen. Noch bis zum 28. August 2016 ist sie im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel zu sehen. 1866 wurde der Lette Verein gegründet, der als Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts vielen Frauen erstmals die Möglichkeit bot, durch eine qualifizierte Berufsausbildung ihren Lebensunterhalt selbst zu

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Elisabeth Mantl war am 20. April 2016 als Themenexpertin zum Workshop „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ eingeladen, den das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg  veranstaltete. Ziel des Workshops war, aus den Praxiserfahrungen unterschiedlichster Fachleute neue Ideen für das weitere ministerielle Handeln auf Landesebene zu entwickeln. Ausgehend von wissenschaftlichen Inputvorträgen und Erfahrungsberichten aus Brandenburg und

Demografiemanagement

Am 21. April 2016 war Elisabeth Mantl beim Arbeitskreis Tarifpolitik des deutsches Demografienetzwerk als Expertin eingeladen und referierte zum Thema „Demographiemanagement – Baustein Familienfreundlichkeit“. Schwerpunkte waren aktuelle Trends und Herausforderungen für Arbeitgeber bei der Förderung und Umsetzung eines familienbewussten Personalmanagements. In dem gemeinnützigen Netzwerk von Unternehmen für Unternehmen haben sich rund 400 Arbeitgeber_innen mit einer Personalverantwortung für über zwei Millionen

Genderforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 14.04.2016 mit der Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ gendersensible Studien in der Präventions- und Versorgungsforschung. Es gibt zunehmend Belege, dass Erkrankungen bei Männern und Frauen mit unterschiedlichen klinischen Ausprägungen, in unterschiedlicher Häufigkeit und zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten. Zudem sind Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten, aber auch zur Gesundheitsförderung und Prävention bei

Integration und Gleichstellung auf der Flucht

Guten Tag, Dieses Journal beschäftigt sich aus gegebenen Anlass mit Migration und Integration und ihrer untrennbaren Verzahnung mit Geschlechter- und Gleichstellungsaspekten. Einleitend haben wir für Sie ein paar Statistiken zum Thema Flucht und Geschlecht zusammengestellt. Daran anschließend geben wir ein Gespräch wieder, das wir mit Carolina Böhm über ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur Flüchtlingsarbeit als Gleichstellungsbeauftragten eines Berliner Bezirkes führten.

Faktoren für gelingende Integration
Einsichten aus der Forschung

Ein Vierteljahr nach Öffnung der Grenzen am 04.09.2015, der Aufnahme von mehr als einer Million Asylsuchender in 2015 und dem viel zitierten Merkel-Satz „Wir schaffen das!“ dreht sich der öffentliche Diskurs immer weiter um Fragen der Integrations- und Aufnahmefähigkeit Deutschlands. Die jüngsten sexuellen Übergriffe auf dem Kölner Hauptbahnhof gegen Frauen geben der Furcht vor Überfremdung sowie der Retraditionalisierung von Werten